Arbeitskreis Brasilien
Ansprechpartner
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Hans-Ulrich Völger
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Tel.: 02533-2104
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Spendenkonto
Kath. Kirchengemeinde Nienberge
Volksbank Nienberge
BLZ 401600501
Konto 1602211600
Bitte setzen Sie das entsprechende Stichwort für das jeweilige Projekt hinzu:
Amparo (für die Geburtsklinik in São Paulo)
Demetrius (für das Straßenkinderprojekt
in Recife)
Crateús (für Projekte in der Diözese Crateús)
Spendenquittungen werden vom Pfarrbüro auf Wunsch ausgestellt.
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Arbeitskreis Brasilien
Der Arbeitskreis Brasilien wurde 1983 mit dem Ziel gegründet, sich über die Verhältnisse in Brasilien, einem Land der sog. Dritten Welt (wie man damals sagte) zu informieren, diese Informationen in die Gemeinde zu tragen, mit Menschen aus Brasilien einen partnerschaftli-chen Kontakt aufzubauen und Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Diese Ziele sind bis heute bestehen geblieben, auch wenn sich das öffentliche Interesse an der Eine-Welt-Arbeit merklich abgekühlt hat.
Projekte
Unsere Kontakte und unterstützenden Maßnahmen beziehen sich zurzeit auf eine Geburtsklinik in São Paulo, ein Straßenkinderprojekt in Recife sowie auf die Unterstützung von Wohnungslosen und den Bau von Zisternen in der Diözese Crateús (Bundesstaat Ceará im Nordosten Brasiliens).

Schwester Enir mi einer jungen Mutter im Amparo Maternal
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Das Amparo Maternal ist ein großes Entbindungskrankenhaus mitten in São Paulo. Es ist ein bekannter Ort der Zuflucht für Frauen, die durch fehlende Krankenversicherungen keine Chance auf die Aufnahme in einem anderen Krankenhaus haben. Das bezeugen über 30 Geburten an einem Tag. Grundsatz des Hauses ist: Keine schwangere Frau darf abgewiesen werden, gleich welcher Hautfarbe oder welcher religiösen Überzeugung. Angeschlossen ist das Amparo Social, in dem Frauen und Mädchen vor und nach der Entbindung Unterkunft erhalten, wenn sie keine andere Bleibe haben. Ehrenamtliche Frauen bieten Weiterbildungen in Form von Alphabetisierung, Unterweisung in Kochen; Nähen, Hausarbeit an, um eine Chancen für eine spätere Arbeitsaufnahme zu erhöhen.

Jungen bei Bastelarbeiten in der CPP
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Demetrius Demétrio arbeitet seit seinem Schulabschluss mit Straßenkindern und gründete die CPP (Gemeinschaft der kleinen Propheten), ein niederschwelliges Angebot für Kinder und Jugendliche, die ihr "Zuhause" auf der Straße gefunden haben und somit nur schwer oder gar nicht zu resozialisieren sind. Das Konzept ist, einen Ort anzubieten, der den Jungen und Mädchen Schutz gewährt und sie ein Stück Menschenwürde erleben lässt. Sie bekommen zu essen, können duschen und Wäsche waschen. Sie finden verständnisvolle Gesprächspartner. Außerdem gibt es die Möglichkeit, an unterschiedlichen Projekten teilzunehmen, um Bega-bungen und Fähigkeiten entwickeln zu können.
In der Diözese Crateús, deren Bischof Dom Jacinto ist, unterstützen wir Wohnungsprojekte ehemals landvertriebener und wohnungsloser Familien, die sich zusammen für ungenutzte Grundstücke das Bleiberecht erkämpfen und in Gemeinschaftsarbeit kleine Wohnhäuser errichten.

Besichtigung einer Zisterne mit Bischof Jacinto (Mitte) im Juni 2007
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"Motor" dieser Aktionen ist Helena Gomes. Dabei stützt sie sich auf einen Artikel der Landesverfassung. Das für brasilianische Verhältnisse Besondere an diesen Vorgängen ist, dass es der ersten Gruppe überhaupt gelang, ihr Recht auch durchzusetzen. Inzwischen haben sich diese Vorgänge so häufig wiederholt, dass die kleinen Siedlungen auf über ein Dutzend angewachsen sind.
In der semiariden Region ist für die Kleinbauern häufig kein unmittelbarer Zugriff auf Trinkwasser möglich. Das unter großen Mühen von weither geholte Wasser ist zudem oft von zweifelhafter Qualität. Die uralte Technik des Zisternenbaus hilft den Familien, das Regenwasser zu speichern und über acht Monate bis zur nächsten Regenzeit genießbar zu erhalten. Eine FamilienZisterne kostet etwas 250 €.
Unsere Partner

Pe. Davi und Bischof Jacinto in Nienberge (April 08)
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Die Hilfeleistungen und Spenden für Bedürftige in Brasilien verstehen wir als einen Akt weltweiter Solidarität.
Die finanzielle Förderung reicht aber nicht aus.
Ein freundschaftliches Verhältnis zu den Partnern, die die Projekte durchführen, sowie ein persönliches Interesse an den Sorgen und Nöten der Bevölkerung - so wird uns immer wieder versichert - werden als noch wertvoller empfunden als die materielle Unterstützung.
Unter diesem Aspekt sind die zahlreichen Besuche und Gegenbesuche der letzten Jahre zu sehen.
Der Arbeitskreis Brasilien trifft sich jeweils, wenn Gesprächs- und Entscheidungsbedarf besteht.

Zu Besuch in der CPP bei Demetrius (Juni 2007)
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Bei Helena Gomes in Crateús
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Schwester Irene aus Tamboril (Diözese Cratéus) zu Besuch
(Juli 2008)
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Tanja Araujo (r.) von der Familien Landwirtschaftsschule "Dom Fragoso" im Pfarrzentrum (September 2008)
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Dona Norma Arauca und Schwester Enir vom Amparo Maternal
auf dem Wochenmarkt in Münster (April 2009)
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Padre Géu aus der Diözese Crateús in Nienberge
(August 2007 und Mai 2011)
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